Ablauf

Die individuelle Verweildauer eines Teilnehmenden in der Maßnahme beträgt maximal 12 Wochen. Die Zuweisung der Teilnehmer erfolgt durch die Agentur für Arbeit.

 

Die Maßnahme gliedert sich in 2 Phasen:

 

1. Eignungsanalyse/ Kompetenzfeststellung

 

Es erfolgt eine Eignungsanalyse der Teilnehmer in Einzel- und Gruppenerprobungen in der LEWAC gGmbH.

Untersucht werden beispielsweise Orientierung, Mobilität, Motorik, Belastbarkeit, selbstständiges Arbeiten, Konzentrationsfähigkeit und Arbeitstempo. Am Ende der Eignungsanalyse werden die fachlichen, sozialen und persönlichen Kompetenzen des Teilnehmers beurteilt. Wird nach der Analyse Werkstattbedürftigkeit festgestellt, endet die Maßnahme.

 

2. Betriebliche Erprobung

 

Im Anschluss an die Eignungsanalyse folgt eine betriebliche Erprobung in einem Betrieb auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt in Form eines Praktikums. Hier wird durch gezielte Veränderung und Steigerung der Anforderungen ermittelt, ob ein berufliches Potential für eine Beschäftigung auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt vorliegt.

 

Die Dauer der einzelnen Phasen ist nicht festgelegt, sie richtet sich nach den individuellen Bedürfnissen des Teilnehmers.

 

In beiden Phasen soll das individuelle Leistungsvermögen der Teilnehmer mit den Anforderungen des allgemeinen Arbeitsmarktes abgeglichen werden.

 

Zum Abschluss der Maßnahme wird das festgestellte Leistungsvermögen der Teilnehmer in einem Abschlussbericht dokumentiert und mit Teilnehmern, Eltern, Betreuern und den Beratungsfachkräften der Agentur für Arbeit besprochen. Der Abschlussbericht enthält einen konkreten Vorschlag für die Integration auf dem Arbeitsmarkt und Aussagen zum Unterstützungsbedarf.